WEGE ZUM FRIEDEN - UND ZUR ERHOLUNG

Pedale treten statt Sporen geben: Die Friedensroute verbindet die Städte Münster und Osnabrück - eine moderne Radwanderstrecke auf historischen Reiterpfaden. Durch eine reizvolle Landschaft.

 

Zwischen 1643 und 1648 wurde in Münster und Osnabrück über ein Ende des Dreißigjährigen Krieges verhandelt. Die unterschiedlichen Verhandlungsparteien aus ganz Europa waren noch immer miteinander verfeindet, so dass in zwei verschiedenen Städten verhandelt werden musste. Deshalb war eine zuverlässige Nachrichtenverbindung zwischen den Lagern erforderlich.

 

Auf den Wegen dieser Reichspostlinie verbindet die Friedensroute die historischen Rathäuser von Münster und Osnabrück. Als Radwanderroute, die durch eine reizvolle Landschaft führt: die Ausläufer des Teutoburger Waldes und die münsterländische Parklandschaft.

 

Dabei haben es die Pedalritter des 21. Jahrhunderte unvergleichlich bequemer als ihre reitenden Vorgänger des 17. Jahrhunderts. Kehrten die Friedensreiter noch in einfache Pferdewechselstationen ein, so finden Radwanderer heute eine einladende Gastronomie an der Strecke. Außerdem führen inzwischen sichere Brücken über Flüsse und Bäche.

Die Friedensreiter dagegen mussten Furten suchen und bei Überschwemmungen weite Umwege in Kauf nehmen. Deshalb änderte sich auch häufig die exakte Route.

 

Die heutige Strecke steht fest und ist ausgezeichnet beschildert. Das Symbol der Friedensreiter weist den Weg - in beide Richtungen. So gibt es eine Ost- und eine Westroute, wodurch die Strecke auch als Rundkurs zurückgelegt werden kann.

 

Die Tourismusverbände Osnabrücker Land und Münsterland Touristik Grünes Band haben die Friedensroute entwickelt - und laden Sie ein, den historischen Spuren der Friedensreiter zu folgen. Schwingen Sie sich in den (Fahrrad-)Sattel, Erholung ist der Lohn ...

 

Weitblick vom Teutoburger Wald Weitblick vom Teutoburger Wald