Sehenswürdigkeiten in und um Ladbergen

Heimatmuseum Ladbergen

 

Am Rande des Naturschutzgebietes Lönsheide finden Sie das Ladberger Heimatmuseum.
Das Museum gibt einen Einblick in die Entwicklung Ladbergens von der prähistorischen Zeit bis in die Gegenwart.
Zu sehen sind hier nicht nur Gegenstände, die das Leben der Ladberger Bevölkerung im Wandel der Zeit Revue passieren lassen. Auch ein Modell eines Megalithgrabes und weitere prähistorische Funde finden sich hier.
Kennen Sie den Mann, der als erster Mensch den Mond betreten hat?
Wissen Sie denn auch in welchem Jahr und mit welcher, die Welt bewegenden Aussage dieses geschah?
Diese Fragen und vieles mehr beantwortet eine besondere Ausstellung zum Thema.

Warum gerade in Ladbergen?
Der Urgroßvater von Neil Armstrong, Friedrich Kötter stammte aus Ladbergen.

 

Adresse: 

Am Aabach 9

49549 Ladbergen

 

Telefon: 05485/1408

 

Öffnungszeiten: täglich von 10 – 18 Uhr


 

Schuhmachermuseum

 

Dieses liebevoll hergerichtete Museum zeigt das Schuhmacherhandwerk im Wandel der Zeit.
Das Verfahren zur Herstellung von Schuhen hatte sich seit dem Mittelalter bis zum Ende des 18.Jahrhunderts wenig oder fast gar nicht verändert. Erst die industrielle Revolution im 19.Jahrhundert bewirkte einen tiefgreifenden Strukturwandel im Schuhmacherhandwerk. Die industrielle Schuhfabrikation erzwang den Wandel des Schuhmacherhandwerks vom Maßschuhmacher zum Reparaturschuhmacher.
Die im Werkstattcharakter ausgestellten Werkzeuge und Maschinen vermitteln dem Besucher einen Einblick in die Entwicklung dieses Handwerks.
Die Schuhmode darf selbstverständlich nicht fehlen. Die Ausstellung reicht von der Sandale zum Pumps. Auch eine Holzschuhmaschine hat ihren Platz in diesem Museum gefunden.
Ein Besuch der Sammlung des Schuhmachermeisters Fritz Lubahn lohnt sich!!

 

Adresse:

Zur Woote 51
49549 Ladbergen


Telefon: 05485/1830 und 1270


Öffnungszeiten: nach Vereinbarung




Evangelische Kirche Ladbergen


Die Evangelische Kirche in Ladbergen wurde 1854 — 1856 mit finanzieller Unterstützung des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV errichtet, der dem 1848 von kgl. Bauinspektor C. L. Kawerau aus Münster entworfenen Bauplan 1852 nach seinen Wünschen durch den Geheimen Oberbaurat August Stüler, Berlin, ändern ließ. Nach Stülers Entwurf arbeitete Kawerau die 1853 genehmigten Baupläne aus.

Die Kirche ist in Werkstein aus Brochterbecker Material erbaut und bis auf den 1892 anstelle eines einfachen Glockenträgers errichteten größeren Glockenturm über die Fassade im Wesentlichen noch unverändert. Der strenge, fast schmucklose Außenbau mit seinen Treppengiebeln und dem eingezogenen 5/8 Chor zwischen niedrigen flankierenden Sakristeien entspricht ebenso wie der hohe weiträumige Innenraum des Emporensaals mit den außerordentlich schlanken Eichenholzstützen und dem stumpfwinklig gebrochenen offenen Dachstuhl über dem Mittelraum vollkommen den von der altchristlichen Basilika bestimmten Baugedanken des preußischen Königs und der von ihm beeinflussten Berliner Schule.  

Die Kirche von Ladbergen ist im Münsterland als evangelische Dorfkirche aus der Mitte des 19. Jahrhunderts nach Größe und künstlerischer Bedeutung ohne Parallele. Entsprechende Bauten finden sich hierzulande sonst nur noch im östlichen und südlichen Westfalen. Aus all diesen Gründen handelt es sich um ein erhaltenswertes Baudenkmal im Sinne der Denkmalpflege, das nicht verändert werden sollte.

 


Öffnungszeiten:

Täglich außer Montags 14 bis 18 Uhr

Samstags auch von 10 – 12 Uhr (vom 01.04. – 30.09.2013)


Friedenspark


Zur 350. Wiederkehr des Westfälischen Friedensschlusses wurde am 31. Oktober 1998 der Friedenspark in Ladbergen zum Gedenken an den historisch so bedeutsamen Friedensschluss von 1648 unter Beteiligung verschiedener Lions Clubs aus ganz Europa offiziell eröffnet. In den Räumen des Gasthauses Zur Post fanden damals die Vorverhandlungen nach dem 30jährigen Krieg zum Abschluss des Westfälischen Friedens 1648 statt.

Zur Erinnerung dieses 350-jährigen Frieden-Jubiläums wurde ein Gedenkstein im Rondell des Friedensparks verewigt. Der Gedenkstein besteht aus einem „F“. Dieses „F“ steht für den Frieden zwischen Osnabrück und Münster und dafür, dass der Frieden lange erhalten bleibe sollte. Auf dem Gedenkstein sind die Friedensstädte festgehalten und wann der Stein errichtet wurde und wer daran beteiligt war. Der Stein wurde am 31. Oktober 1998 im Friedenspark errichtet. Es sind Städte wie zum Beispiel Münster, Osnabrück, Tecklenburg, Enschede (Holland), Montargis (Frankreich) daran beteiligt.

In den Jahren 2003 und 2007 wurden im 2. Teil des Friedensparks südlich des Mühlenbach die Skulpturen dees Torfstechers und der Ladberger Amme aufgestellt. Diese erinnern an die alten Traditionen des Torfstechens und des Ammenwesens in Ladbergen.

Mittlerweile hat sich der Park zu einem Ort der Ruhe und Erholung entwickelt und wird von Jung und Alt gleichermaßen genutzt.

 


Hotel Gasthaus Zur Post in Ladbergen


Seine zentrale Lage zwischen Münster und Osnabrück hat die Geschichte Ladbergens und des Gasthauses zur Post lange bestimmt. 1643, so überliefert es die Haustradition und so legt es die Geschichtsschreibung nahe, wurde auch Ladbergen zum nicht unbedeutsamen Schauplatz im Vorfeld des Westfälischen Friedens. Auf ihren Wegen zwischen Münster und Osnabrück sind die Gesandten durch Ladbergen nicht nur durchgeritten. Mehr als wahrscheinlich ist, dass die Parteien sich auf halbem Wege entgegenkamen, wenn zum Beispiel aktuelle oder besonders diskrete Fragen kurzfristig geklärt werden sollten. So ist verbürgt, dass in den Räumen des Gasthauses zur Post die Vorverhandlungen nach dem Dreißigjährigen Krieg zum Abschluss des Westfälischen Friedens 1648 stattfanden.

Schon in der Sondierungsphase zum Westfälischen Friedenskongress war klar: Eine schnelle regelmäßige Postverbindung zwischen Münster und Osnabrück musste her. Diese fehlte 1643 noch. Am 17. Juni 1643 befahl Kaiser Ferdinand der Gräfin Alexandrine von Taxis, in Münster und Osnabrück Posthäuser einzurichten und die Postroute Köln - Hamburg über Münster und Osnabrück zu führen. Ladbergen bekam eine Poststation.

Das heutige Gasthaus zur Post beherbergte die Poststation seit 1. September 1871 und ist damit das älteste Haus der Postgeschichte Ladbergens, da die beiden postalisch genutzten Vorgängerbauten nicht mehr existieren. Im selben Jahr wurde die Postexpedition in eine Postagentur umgewandelt. Der Gastwirt, Bäcker und Gemeinderechner Heinz Schulte-Freckling war nun zugleich auch Postagent. Er blieb es bis zu seinem Tod 1918. Jahrzehntelang war es üblich, dass die Postkutschen Güter und Personen beförderten und der Postausspann grundsätzlich in Ladbergen erfolgte. Zu diesem Zweck waren dem Hotel Stallungen zur Aufnahme von zwölf Pferden angegliedert. Für die Fahrgäste standen vier Fremdenzimmer bereit.

Von 1918 bis 1957 musste die Poststelle verlegt werden. Am 30. November 1957 zog die Poststelle in das im Hofe des Hauses Schulte-Freckling neu errichtete Postgebäude ein. 1980 wurde die Amtsstube zu klein und die Post zog in ein größeres Gebäude ein. Insgesamt 70 Jahre Post im Gasthaus zur Post sind damit endgültig Geschichte.

An die Postkutschen erinnern heute das neben dem Ladberger Wappen am Giebel der Stirnwand angebrachte Wappenschild mit dem Posthorn und der über der Eingangstür prangende, aus Messing geschmiedete Ausleger, der eine mit vier Pferden bespannte Postkutsche darstellt.

Seit dem 1. April 1998 leitet Günther Haug das traditionsreiche Haus.

Entdecken Sie ....

 

... den Ort

... Führungen