TELGTE
Zwischen Wallfahrt und Westfälischem Frieden
Emsblick in TelgteDas malerische Telgte gehörte in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts zum Territorium des mächtigen Fürstbischofs Christoph Bernhard von Galen in Münster - und blieb somit katholisch.
Der Fürstbischof gab 1654 den Bau einer Wallfahrtskapelle in Auftrag, um dem Bildnis der "Schmerzhaften Mutter" ein "beschützendes Haus" zu bauen.
Der barocke Achteckbau ist die erste steinerne Folge des Westfälischen Friedens. Gleichzeitig ist Telgte seit Fertigstellung des Gotteshauses ein offizieller und überregional bekannter Wallfahrtsort.
Ein fiktives Treffen verlegte Literaturnobelpreisträger Günter Grass in jene Zeit. In dem Buch "Treffen in Telgte" diskutieren 20 deutsche Dichter über den westfälischen Frieden.
Zu den heutigen Sehenswürdigkeiten des Ortes zählen vor allem das Heimathaus Münsterland, das Krippen- und Kornbrennereimuseum sowie die spätgotische Hallenkirche St. Clemens. Die Bronzefiguren von Prof. Heydemann, die in der Altstadt verteilt sind, sind weitere Hingucker.
Telgte ist darüber hinaus ein beliebtes Ausflugsziel für Radler. Die direkte Anbindung an die Qualitätsrouten EmsRadWeg, Friedensroute und 100-Schlösser-Route und die münsterländische Parklandschaft tragen maßgeblich hierzu bei.
Kontakt
Stadttouristik Telgte
Kapellenstr. 2
48291 Telgte
Tel. +49 (0) 2504 / 690-100
Fax +49 (0) 2504 / 690-109
Sehenswürdigkeiten
- Barocke Wallfahrtskirche 1654
- Spätgotische Hallenkirche St. Clemens 1522
- Krippenmuseum
- Heimathaus
- Kornbrennereimuseum
- Kleinkunst von Prof. Dr. Heydemann
